Echter Spielspass und guter Sound entstehen nur ...

Du wirst feststellen, dass eine E-Gitarre unverstärkt gespielt ziemlich dünn und leise klingt ...

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Eine E-Gitarre besteht aus einer Vielzahl unterschiedlicher Bauteile ...

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Wie ist eine E-Gitarre aufgebaut?

Eine E-Gitarre besteht aus einer Vielzahl unterschiedlicher Bauteile. Hier lernst Du die wichtigsten kennen:

 

Korpus einer Solidbody-E-Gitarre

Der Korpus

Der Korpus besteht meistens aus massivem Holz (Solidbody E-Gitarren) oder in besonderen Fällen aus einem Hohlkörper (Halbresonanzgitarren).  Neben der Resonanzverstärkung dient der Body zur Unterbringung der Tonabnehmer, der gesamten Elektronik und des Steges samt Saitenhalter.

 

Kopfplatte mit Stimmmechaniken

Der Hals

Der Hals besteht aus mehreren Teilen und wird zumeist aus Holz gefertigt. Die Kopfplatte trägt die Stimm-Mechaniken und das Griffbrett beherbergt die Bünde zur Bestimmung der Tonhöhe. Während des Spielens stützt sich die Greifhand am Halsrücken ab. Die optimale Justierung des Halses erfolgt durch den eingelassenen Stahlstab, der in 2 Richtungen verstellbar sein sollte.

 

Verleimte Hals- Korpusverbindung

Die Hals-Korpusverbindung 

Man unterscheidet zwischen einer verschraubten und einer verleimten Verbindung. Ein qualitativer Unterschied besteht grundsätzlich nicht, die verschiedenen Varianten haben allerdings ein unterschiedliches Klangverhalten abhängig vom E-Gitarrentyp zur Folge.

 

E-Gitarre mit Single Coil Tonabnehmern

Die Tonabnehmer

Die Tonabnehmer (Pickups) befinden sich unterhalb der Saiten in speziellen Ausfräsungen des Korpus. Es gibt einspulige (Single Coils) und zweispulige (Humbucker) Tonabnehmer. Humbucker klingen mittig, fett und breit. Single Coils dagegen nuanciert, kristallklar und höhenreich.

 


Volumen- und Klangregeler mit Tonabnehmerwahlschalter

Die Elektronik

Mit Hilfe des Tonabnehmerwahlschalters und einem oder mehreren Lautstärke- und Tonreglern kannst du das Signal der Tonabnehmer verändern und so den für Dich optimalen Sound einstellen.

 

 


Steg mit Vibrato-System

Saitenhalter, Steg und Vibrato

Die Saiten einer Gitarre laufen vom Saitenhalter über Steg und Sattel bis zu den Mechaniken. Die mit einem Hebel ausgestattete Kombination aus Steg und Saitenhalter nennt man Vibrato System. Mit dem „Vibrato“ Hebel lässt sich die Tonhöhe der schwingenden Saite beeinflussen.

 


Der Sattel bildet den Übergang von Hals und Kopfplatte

Der Sattel

Der Sattel befindet sich am Ende des Griffbrettes, kurz bevor der Hals in die Kopfplatte übergeht. Er dient zur Führung der Saiten hin zu den Mechaniken und markiert zusammen mit dem Steg das Ende der schwingenden Saite. Achte darauf, dass die Seite beim Stimmen reibungsarm durch die Sattelkerbe läuft und die Höhe des Sattels korrekt justiert ist.

 


Die Saiten

Gitarrensaiten sind Verschleißartikel und sollten in regelmäßigen Abständen erneuert werden. Du brauchst also keine Angst zu haben, wenn Dir mal eine Saite reißt. In jedem Musikgeschäft kannst Du Dir für ein paar Euro einen neuen Satz zulegen.

 


Robuste Mechaniken sorgen für Stimmstabilität

Die Mechaniken

Zu jeder Saite gehört eine Mechanik, mit deren Hilfe die Saite gespannt wird. Je stärker die Spannung einer Saite, desto höher klingt ihr Ton. Diesen Vorgang nennt man „Stimmen“. Da eine Gitarre immer korrekt gestimmt sein sollte und sich während des Spielens nicht verstimmen darf, solltest Du größten Wert auf stabile, gekapselte Mechaniken legen.