Echter Spielspass und guter Sound entstehen nur, wenn das Instrument aus hochwertigen Materialien von kundiger Hand gefertigt wurde.
Der Korpus sollte aus massivem Holz bestehen, da Pressholz in der Regel nicht zum gewünschten Klangergebnis führt. Ein guter Gitarrenhals ist leicht zu bespielen, die Saiten schwingen in geringem Abstand über dem Griffbrett und die Bünde stehen nicht über den Griffbrettrand hinaus. Ein exakt gekerbter Sattel dient einer reibungsarmen Saitenführung, während ein in zwei Richtungen einstellbarer Stahlstab die korrekte Einstellung der Halswölbung garantiert. Mechaniken müssen präzise arbeiten und die Hals – Korpusverbindung sollte bombenfest sitzen.
Gut klingende Tonabnehmer sind der Schlüssel für den typischen Sound einer E-Gitarre. Dabei macht es keinen qualitativen Unterschied ob eine Gitarre mit einspuligen (Single Coils) oder zweispuligen (Humbucker) Tonabnehmern ausgerüstet ist. Optimal sind Markentonabnehmer, die das Signal störungsfrei und druckvoll übertragen. Mit einer einwandfrei arbeitenden Elektronik kannst Du den Sound nach deinen Vorstellungen verändern.
Achte auch auf eine sauber ausgeführte Lackierung. Der Lack schützt das Holz vor Feuchtigkeit und lässt das Instrument in edlem Glanz erstrahlen.
Solide Steg und Saitenhalter werden aus Metall gefertigt und lassen sich unter keinen Umständen mit der Hand verbiegen. Nur so können die Saiten einwandfrei schwingen.
Eine ideale Gitarre sollte weder zu schwer noch zu leicht sein. Ein zu leichtes Instrument ist zumeist aus Pressholz gefertigt und der Ton klingt nicht lange genug aus. Ein zu schweres Instrument besteht oftmals aus Schichtholz und kann die Saitenschwingungen nicht optimal übertragen. Eine solche Gitarre ist unbequem zu bespielen und schädigt im schlechtesten Fall Deinen Rücken. Der ideale Kompromiss liegt irgendwo zwischen 3 – 4 Kilogramm.